Methode |
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Extra korporal, d.h. außerhalb des menschlichen Körpers in einem sogenannten Lithotripter erzeugte akustische Schallwellen werden als Stoßwellen bezeichnet. Medizinisch genutzt werden die Stoßwellen bereits seit Jahrzehnten zur Behandlung von Nierensteinen. Seit knapp einem Jahrzehnt werden weltweit auch orthopädische Erkrankungen und knöcherne Verletzungsfolgen per ESWT behandelt. Die Stoßwellentherapie hat sich dabei zu einer unblutigen, risiko- und nebenwirkungsarmen Behandlungsmethode entwickelt. |
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Vielfach gilt sie als operationsersetzend, obwohl sie in den allermeisten Fällen ambulant und ohne Vollnarkose praktiziert werden kann. Fachärzte halten die ESWT dann für indiziert, wenn die üblichen und bewährten, d.h. nicht-operativen Standardtherapien nach Monaten ohne Heilungserfolg geblieben sind - insofern ist die extrakorporale Stoßwellentherapie fast immer eine Therapie der 2. Wahl, bei Knochenheilungsstörungen sogar oft 1. Wahl.
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